Matthias Buckesfeld will Bürgermeister werden

Hier dreht sich alles um lokale Themen rund um "Rade"

Matthias Buckesfeld will Bürgermeister werden

Beitragvon UnbekannterNr1 » Fr Okt 24, 2008 9:09

Oh weh. Ob sich die CDU damit einen Gefallen getan hat? Als er noch bei der Stadt war hat er sich bei manch einem Rader Bürger keine Freunde geschaffen.
Die Menschheit hat den gleichen Himmel über den Kopf,
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Re: Matthias Buckesfeld will Bürgermeister werden

Beitragvon McPillus » Fr Okt 24, 2008 9:28

UnbekannterNr1 hat geschrieben:Oh weh. Ob sich die CDU damit einen Gefallen getan hat? Als er noch bei der Stadt war hat er sich bei manch einem Rader Bürger keine Freunde geschaffen.


Warum denn nicht?
Er bringt doch aus Haan die besten Referenzen mit.
http://www.rga-online.de/lokales/radevo ... =108895249
Die sprechen doch für sich.
Oder?
:wink:
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Beitragvon mataharry » Fr Okt 24, 2008 10:39

Nun Referenzen habe ich keine gesehen, aber Konkurrenz belebt das Geschäft.
Überigens, zur Innenstadt schweigt er sich aus.
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Beitragvon blumensnert » Fr Okt 24, 2008 10:48

Lieber Unbekannter Nr1 !

Sie schreiben, ich hätte mir bei "manch einem Rader Bürger keine Freunde geschaffen". Gerne bin ich bereit, mit Ihnen darüber zu sprechen - ich bitte aber "um etwas mehr Fleisch" um die Chance zur Erklärung zu haben.

Möglicherweise beschreiben Sie aber auch die grundsätzliche Situation, die in der besonderen Rolle eines Technischen Beigeordneten (das war ich nämlich zwischen 1997 und 2002 in Radevormwald) begründet ist. Anders als z.B. ein Bürgermeister hat dieser eine durch unser Rechtssystem stark vorgeprägte Rolle als Rechts- und Fachaufsicht. Zu meinen Aufgaben als damaliger Leiter u.a. des Bauamtes und des Tiefbauamtes gehörte z.B. insbesondere die Rechtsaufsicht z.B. in Bauangelegenheiten, im Straßen- und Kanalbau etc.. Diese Rolle erfordert es oftmals, den Akteuren deutlich zu machen, wo die Grenzen ihres Handelns bzw. ihrer Wünsche liegen (Allgemeinwohl vor Eigeninteressen). Die Instrumente die mir dabei zur Verfügung stehen sind oftmals sehr "sperrig" und auch unpopulär, teilweise auch relativ unverständlich z.B. öffentliche Bescheide etc. Dass dies oftmals vom Einzelnen nicht gutgeheißen wird liegt auf der Hand. Ziel ist jedoch immer der Schutz der Allgemeinheit. Ob man diese Rolle nun liebt oder nicht - sie ist vom Gesetzgeber so vorgesehen und ist beiweitem nicht so "komfortabel" wie die eines Bürgermeisters. Dieser kann sich m.E. schon öfter vor "sein Publikum" stellen und diesem "Honig um´s Mäulchen schmieren" (meine ich gar nicht negativ !). Ich glaube aber sagen zu können, dass derartige (meine) Entscheidungen zwar gelegentlich für den Einzelnen unpopulär waren, aber immer nachvollziehbar und berechenbar.

Ich denke auch dass es fast unmöglich ist, es allen Recht zu machen. Geben Sie mir doch einfach die Chance auf einen fairen und nachvollziehbaren Dialog !?

Mit freundlichen Grüßen, M. Buckesfeld
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Re: Matthias Buckesfeld will Bürgermeister werden

Beitragvon Aladin » Fr Okt 24, 2008 12:45

UnbekannterNr1 hat geschrieben:Oh weh. Ob sich die CDU damit einen Gefallen getan hat? Als er noch bei der Stadt war hat er sich bei manch einem Rader Bürger keine Freunde geschaffen.


Kennst du das Sprichwort nicht: "Jedermanns Freund, jedermanns Narr"

Also ehrlich gesagt: Einen Bürgermeister, der sich bei allen anbiedert und es jedem Recht machen möchte, nur um Stimmen zu bekommen, den möchte ich gar nicht.
Wenn du redest, dann muss deine Rede besser sein, als dein Schweigen gewesen wäre (arabisches Sprichwort)
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Beitragvon Realist » Fr Okt 24, 2008 13:16

Liebe CDU, einen größeren Fehlgriff konntet Ihr wohl nicht mehr tun.
Da sieht man, wie dünn Eure Personaldecke ist.
Den "Vater des Wülfingmuseums" mußtet Ihr erst mal als Mitglied werben
um ihn dann als Euren Kandidaten zu präsentieren.
Nachdem das "Ei" den Radern schlaflose Nächte beschert, wollt Ihr jetzt auch noch den Radern das zugehörige "Huhn" aufhalsen. Na wenn das kein Schuss in den Ofen ist.
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Beitragvon UnbekannterNr1 » Fr Okt 24, 2008 14:37

Lieber Herr Buckesfeld

Ich finde es toll dass Sie hier das Gespräch suchen.
Nun habe Sie sicherlich Recht das es im Rahmen Ihrer Tätigkeit notwendig war so zu handeln wie es geschehen ist.
Die Frage die aber bleibt ist doch, wie gehe ich weiterhin damit um.
Für manch einen hat die eine oder andere Entscheidung, auch wenn sie rechtlich begründet war doch schwerwiegende Folgen. Besonders für Familien. Als Beispiel möchte ich anfügen die Erschließungskosten für die Dahler Strasse. Für junge Familien die sich gerade dort ein Haus gekauft hatten war das ein derber Schlag in die Magengegend.
Hier sind Sie den Anwohnern nicht in guter Erinnerung geblieben.
Genau so ist es mit Wülfing. Im übrigen noch mal der Hinweis eigens für Realist: Hier handelt es sich nicht nur um das Museum, das ist Realität.
So gab es einige Dinge die den Radern ziemlich sauer aufgestossen sind, was sie auch bis heute nicht vergessen haben.
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Beitragvon McPillus » Fr Okt 24, 2008 14:45

Noch aber ist Buckesfeld Erster Beigeordneter und Technischer Dezernent in Haan. Dort geriet er wegen eines handwerklichen Fehlers im Bebauungsplan zum Windhövel-Einkaufscenter in die Schlagzeilen. Bürgermeister Knut vom Bovert rüffelte ihn in der Öffentlichkeit dafür, seitdem gilt das Verhältnis als angespannt.
Die Bürgerinitiative Haan, Gegner des Projektes, outete Buckesfeld als vermeintlichen Immobilienmakler im Nebenjob, daraufhin ermittelte die Staatsanwaltschaft. "Das Verfahren ist eingestellt", betont Christian Viebach. "Ich kümmere mich privat um Immobilien, die im Besitz meiner Familie sind", sagt Buckesfeld.



(Auszug aus dem heutigen Artikel des RGA)

Ein saurer Nachgeschmack bleibt immer übrig.
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Re: Matthias Buckesfeld will Bürgermeister werden

Beitragvon mataharry » Fr Okt 24, 2008 14:55

Aladin hat geschrieben:Kennst du das Sprichwort nicht: "Jedermanns Freund, jedermanns Narr"

Also ehrlich gesagt: Einen Bürgermeister, der sich bei allen anbiedert und es jedem Recht machen möchte, nur um Stimmen zu bekommen, den möchte ich gar nicht.


Das Gegenteil davon, ist auch nicht zu empfehlen.

Hier werden schon Ausreden geprobt, bevor er noch was gemacht hat.
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Beitragvon blumensnert » Fr Okt 24, 2008 16:07

Zur Stellungnahme von "Realist"

Ich könnte mich jetzt auf ein "gack, gack" beschränken ;-) - ich darf Ihnen jedoch empfehlen, sich ggfls. einmal die damaligen öffentlichen Sitzungsvorlagen zum "Wülfing-Projekt" anzuschauen. Der Vorschlag lautete damals nicht, den Standort "nur" als Museumsstandort zu verstehen (was ich für stadtentwicklungspolitisch durchaus auch wichtig halte) oder gar ausschließlich öffentliche Fördergelder einzusetzen sondern die Immobile -im Rahmen einer "echten" betriebswirtschaftlichen Betrachtung- einer Nutzung als "Gründerzentrum" zuzuführen (ein in vielen Kommunen erfolgreiches Modell). Meine Vorstellung war und ist weiterhin, den Kostendeckungsgrad durch ein konsequentes betriebswirtschaftliches Controlling und entsprechende Vermietung an Gründer zu erhöhen (dies auch und insbesondere unter Beteiligung privater Dritter - siehe z.B. Nachbarschaft Bartels/ Schmidt). Also: nicht nur Ausgaben sondern auch -realistische- Einnahmen erzielen. Weiterhin bin ich der Auffassung dass der Standort keinesfalls augegeben werden durfte, da dies zu weiteren Verwerfungen in den Wupperortschaften geführt hätte. Mir kam und kommt es also weiterhin besonders auf die Vermarktung dieser Immobilie an ! Daran hat es bisher offenbar gefehlt.

P.S.: zum Thema Erschließungsbeiträge: durchaus ein "heikles" Thema, das ist mir klar. Derartige Beiträge werden grundsätzlich nach dem Solidarprinzip erhoben, d.h. die Eigentümer an der jeweiligen Straße (nicht die Anwohner) werden jeweils zu Beiträgen zum Ausbau "Ihrer" Straße herangezogen. Auch hier gilt der Grundsatz: die Entscheidung über die Beitragserhebung ist der "Verwaltung" nicht freigestellt sondern unterliegt gesetzlichen Regelungen und der gerichtlichen Überprüfung. Jeder von uns benutzt Tag für Tag Straßen im Stadtegebiet, die von den Grundstückseigentümern irgendwann einmal bezahlt worden sind. Ich wüßte nicht, welche Alternative hier "besser" sein sollte, außer alle Steuerzahler bezahlen derartige Maßnahmen - dann aber auch diejenigen, die keinen Vorteil daraus haben.

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Beitragvon blumensnert » Fr Okt 24, 2008 16:12

Ach ja - noch etwas zu "Realist":

Mitglied der CDU bin ich schon einige Jahre........
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Beitragvon Sylphide » Fr Okt 24, 2008 17:36

...ein Bürgermeisterkandidat im Rader Forum :D

das trifft sich gut.....

Lieber Kandidat blumensnert :)
Rade lebt? - Rade stirbt! ......ist ein Thread zu dem einige User ihre Gedanken und Ideen niedergeschrieben haben....
Es geht dabei um die *Zukunft* von Rade und ich denke darüber sollten wir hier auch ein bisschen diskutieren.....

Falls es die Zeit erlaubt würde ich mich über Kommentare zu den Ideen für die Belebung unserer Innenstadt freuen.....
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Beitragvon Realist » Fr Okt 24, 2008 17:59

Hallo, Herr Buckesfeld,

ich finde es gut, dass Sie sich hier stellen.
Die Mitteilung, dass Sie erst jetzt der CDU beigetreten sind, habe ich aus dem heutigen RGA erfahren. Es muß ja nichtkönnen. immer stimmen, was die Zeitung schreibt.

Aber eins ist ja offensichtlich. Die Wülfingruine ist eine Fehlinvestition und bleibt ein "Groschengrab". Da wird noch viel Geld versenkt, welches an anderer Stelle dringend gebraucht wird. Es ist naiv, zu glauben, dass die Gemäuer eines Tages zur Blüte erweckt werden können. Jeder Selbständige, der einigermaßen auf sein Image achtet, wird sich in dieser Rheumagrube niemals ansiedeln. Angebote für bessere Lokalitäten gibt es zur Genüge. Und das kleine Radevormwald mit solchem Museum zu belasten, ist auch keine gute Idee. Und schon mal garnicht, wenn man weiß, daß ein Museum sich niemals von alleine tragen wird und für alle Ewigkeit am Rader Tropf hängen muß (das haben Museen so an sich). Selbst einen Abriss kann Radevormwald sich finanziel garnicht leisten.
Sie sollten schon zufrieden sein, wenn die Radevormwalder davon absehen, Sie bei der nächsten Gelegenheit zu "federn"
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Beitragvon UnbekannterNr1 » Fr Okt 24, 2008 18:04

Realist hat geschrieben:Hallo, Herr Buckesfeld,

ich finde es gut, dass Sie sich hier stellen.
Die Mitteilung, dass Sie erst jetzt der CDU beigetreten sind, habe ich aus dem heutigen RGA erfahren. Es muß ja nichtkönnen. immer stimmen, was die Zeitung schreibt.

Aber eins ist ja offensichtlich. Die Wülfingruine ist eine Fehlinvestition und bleibt ein "Groschengrab". Da wird noch viel Geld versenkt, welches an anderer Stelle dringend gebraucht wird. Es ist naiv, zu glauben, dass die Gemäuer eines Tages zur Blüte erweckt werden können. Jeder Selbständige, der einigermaßen auf sein Image achtet, wird sich in dieser Rheumagrube niemals ansiedeln. Angebote für bessere Lokalitäten gibt es zur Genüge. Und das kleine Radevormwald mit solchem Museum zu belasten, ist auch keine gute Idee. Und schon mal garnicht, wenn man weiß, daß ein Museum sich niemals von alleine tragen wird und für alle Ewigkeit am Rader Tropf hängen muß (das haben Museen so an sich). Selbst einen Abriss kann Radevormwald sich finanziel garnicht leisten.
Sie sollten schon zufrieden sein, wenn die Radevormwalder davon absehen, Sie bei der nächsten Gelegenheit zu "federn"



Als realist solltest Du langsam realisieren das es bei Wülfing nicht alleine um ein Museum geht.
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Beitragvon Sylphide » Fr Okt 24, 2008 18:10

....kann denn mal jemand genauer erklären was denn in Sache Wülfing passieren soll?

"Die ursprüngliche Idee war, dort Gewerbe anzusiedeln."

....steht im RGA.....
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