Aladin hat geschrieben:Ich halte von einem solchen Bürgerbegehren nichts, da es nur indirekt alle interessiert, ob die Grundschule nun geschlossen wird oder nicht. Die, die keine Kinder (mehr) haben, werden sich sicher weniger bzw. gar nicht darüber informieren, was nun besser ist und sicher auch nicht zur Abgabe ihrer Stimme gehen oder eher dagegen stimmen, da sie wissen, es kostet "ihr" Geld, eine weitere Grundschule aufrechtzuerhalten.
Ich hätte es besser gefunden, wenn ausschließlich Eltern mit grundschulpflichtigen Kindern bzw. Kindern im Kindergartenalter alleine dazu befragt worden wären.
Das Bürgerbegehren ist ein Instrument der direkten Demokratie auf kommunaler Ebene in Deutschland.Hier haben die Bürger Radevormwalds die Möglichkeit,außerhalb der Komunalwahl,
einmal Politik mit zu gestalten.
So können sie z.B.mitbestimmen ob Schulen,Life-Ness,Altentagesstätten,Büchereien usw.geschlossen oder geöffnet bleiben.
Dieses Bürgerbegehren auf einzelne Personengruppen zu beschränken ist nicht möglich
und dürfte auch nicht gewollt sein.
Jeder Bürger sollte daran teilnehmen.
Kein Mensch muss müssen.
(Lessing)