Die Meinung erlaube ich mir!
(Ganz persönlich und ohne jede Verbindung zu meinen Ämtern.)
Da gibt es einen Fraktionschef, der maßgeblich und höchst verantwortlich für eines der größten Finanzdesaster der Stadtgeschichte ist. Er, der unverblümt seine besondere Affinität zur Bundeshauptstadt aussprüht, hat eine Handwerkertruppe engagiert, die man etwas überspitzt als „Berlin – Connection“ bezeichnen könnte. So wurde der Geldschlucker „life-ness“ geschaffen.
Dem Fraktionschef war es wichtig, dass möglichst alles im Dunklen und Geheimen blieb.
Er selbst bezeichnete sich ja auch als „völlig umnebelt“ und deshalb bestritt er vorsorglich auch generell alles mit Nichtwissen.
Damals wie heute bleibt der Rat im Ungewissen, wozu er Gelder bewilligen soll; die Hauptsache ist, er bewilligt. Der Bürger, der letztlich das Geld aufzubringen hat, erfährt überhaupt nichts.
Der zweite Protagonist, der Dauer – Oppositionelle kläffte von Anfang an gegen das Vorhaben.
Was ja auch nicht schwer fiel, da er ja grundsätzlich gegen alles kläfft, was die anderen für richtig halten. So ging sein zartes Gebell seinerzeit auch gegen den erstgenannten Geheimniskrämer.
Nun sitzt ein neuer Macher dem Aufsichtsrat vor. Der ist, sagen wir mal, nicht gerade der Freund seines Vorgängers (auch wenn er lange mit ihm die Schulbank drückte / Rübenzwerg und Schlappes).
Dieser Macher mag auch nicht, dass irgendjemand erfährt, was sich hinter den Mauern des Objekts der Kritik abspielt. Die Hauptsache, der Rat nickt uninformiert die Geldforderungen ab.
Dabei weiß er sich auf der „richtigen Seite“; seine politische Freunde und die Verwaltung haben wohl auch die Offenheit vor dem Rat und letztlich vor dem Bürger nicht so gerne.
Warum das alles? Kann es sein, dass der Fraktionschef nicht mehr an die Informationen kommt, die er benötigt, um rechtzeitig zu erfahren, wann sich was „über ihm zusammen braut“?
Kann es sein, dass sein Erzfeind genau das bezweckt? Etwas gegen ihn zu brauen, ohne dass der es erahnt.
Sei‘s drum, jetzt bekommt das Spektakel eine ganz unappetitliche Seite. Unser Ex – AR - Vorsitzender beschäftigt schon seit geraumer Zeit einen Berliner (!) Anwalt, der auch Organklage gegen die Stadt Radevormwald erheben soll, wohl wissend, dass die Stadt die Kosten zu tragen hat. Egal ob sie gewinnt oder verliert. Echt stark. Und der Oppo – Kläffer beißt kräftig mit in die städtische Wade.
Es reicht nicht, dass beide eine kostenträchtige, völlig sinnlose „Bürgerversammlung“ zum Thema Abwasser verunstaltet haben. Nun geht es in die vollen EURO. Und damit wieder keiner erfährt, was es den Bürger kostet, lassen sie dem Bürgermeister durch ihren Berliner Anwalt verbieten, die Summe zu benennen. Beide, der „Herr aus Landes- und Bundeshauptstadt“ und sein Beikläffer tönen, wo immer sie sind, dass gespart werden muss. Das gilt aber nicht für ihre kleinkrämerischen Befindlichkeiten. Andere Bürger müssen ihren Anwalt auch selbst bezahlen.
Das alles hat nun keinerlei „Geschmäckle“. Es ist total geschmacklos, ungehörig und bürgerfeindlich.
Ich kann nur sagen: Bürger empört euch laut und deutlich!
